Von Kathi und Alex Liebe und unbezahlbaren Momenten fürs Leben

Die Hochzeit von Kathi und Alex.
Wisst ihr, als wir uns kennengelernt haben war ich zweigeteilt. Mein Herz wusste, das wird ein wunderbares Fest mit so viel Liebe zum Detail und so viel Freude. Schon wie glücklich Kathi erzählt hat wie sie alles plant und wie unzählig viele Kleinigkeiten sie schon fast ein Jahr vorher fertig hatte, ich wusste dass wird großartig. Und dann war da mein Kopf. Denn Alex hat alles viel kritischer betrachtet als Kathi und ich saß zuhause und war wirklich ratlos ob ich die Beiden begleiten soll und ihnen gerecht werde. Ich hab wirklich kurz an mir gezweifelt. Jeder der mich kennt weiß, ich schätze Ehrlichkeit über alles, denn nur das bringt einen wirklich voran und wenn jemand ehrlich zweifelt, dann hat das irgendwo immer seine Berechtigung und ich für meinen Teil lasse mich dadurch zwar nie entmutigen aber ich nehme es mir zu Herzen und setze alles daran die Zweifel auszumerzen.

Kurz vor der Hochzeit der Beiden waren wir in Südfrankreich im Urlaub. Einmal waren wir wandern. Wir sind keine großen Wanderer und eigentlich kann ich das auch echt nicht ausstehen aber wir waren es eben. Sind einen Berg hochgelaufen den ich nie hochlaufen wollte und mit einer grandiosen Aussicht übers Meer belohnt worden.
Auf dem Rückweg wollte Jonas gerne einen anderen Wanderweg gehen. Ich wollte ihn schon alleine gehen lassen weil ich darauf nun wirklich keine Lust hatte aber ich wollte ihn auch nicht alleine gehen lassen – weil was wenn ihm doch etwas passiert? Es war schon früher Abend und wir sind niemandem begegnet also hab ich mich dazu entschieden mitzukommen. Aber mal ehrlich – für mich macht es absolut keinen Sinn beim Abstieg eines Berges einen Weg zu wählen, der mich wieder hoch laufen lässt. Wirklich nicht! Als wir dann diesen sinnlosen Berg oben erreicht hatten ging es endlich wieder runter.
Dieser Abstieg war der schlimmste meines Lebens.

Der superschmale Weg war so steil und rutschig, dass ich mich nach einem Sturz nur noch von Baum zu Baum gehangelt habe. Die Angst mir hier Hände und Füße zu brechen hat mich wirklich verzweifeln lassen. Ich hab in einer Tour nur noch geheult, geschrien und Äste aus dem Weg geschlagen – wenn ich mich nicht verzweifelt irgendwo festhalten musste.
Mein einziger Gedanke war – komm dort heil runter. In drei Tagen ist die Hochzeit von Kathi und Alex und du musst dort großartig sein. Die ganze halbe Stunde abwärts war das der einzige Gedanke, der mich noch irgendwie daran gehindert hat nicht völlig panisch und hysterisch zu werden. Als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte saß ich auf dem Boden und hab gelacht und geweint, das könnt ihr euch nicht vorstellen. (Am Ende des Beitrags gibt es übrigens noch zwei Bilder von diesem Abenteuer :) )

Dann kamen wir auf der Mittelburg in Neckarsteinnach an und ich glaube, ich war nie angespannter bei einer Hochzeit als bei dieser. Nicht mal bei meiner ersten. Bis ich in diesen Hof gelaufen bin. Dann fiel alles ab. All diese kleinen wunderbaren Dinge die Kathi liebevoll ausgesucht und entworfen hat, all diese Schönheit hat mich so umarmt, das ich keinen Kopf mehr hatte darüber nachzudenken ob es Alex auch gefallen und gerecht werden wird, wie ich das für sie sehe und festhalte.
An dieser Stelle sei gesagt – er hat nicht primär an mir und meiner Arbeit gezweifelt sondern eher daran, dass all das, was seine wunderbare Frau mit so viel Hingabe gestaltet hat auch wirklich so festgehalten wird, wie sie sich das wünscht. Dass all diese Momente mit all den Menschen und der Freude nachher auch wirklich echt sind, ungestellt und nah. Es war ihm so wichtig dass seine Kathi glücklich damit ist, was wiederum ihn glücklich macht.

Alex hat seine Kathi gefunden als sie am wenigsten danach gesucht hat.

Und wenn man die Beiden so ansieht, wie er sie zum Lächeln bringt weiß man, dass das Zuhause ist.
Denn auf das stille Lächeln in leisen Momenten kommt es an. Die sind es, die den Unterschied machen.
In all dem Trubel, zwischen all den Freunden und glücklichen Momenten
haben sie sich hier und da eines dieser Lächeln geschenkt,
das einem genau die Ruhe gibt, die man gerade braucht und genau die stille Liebe.

Nachdem die beiden ihre Bilder bekommen haben
(oh als das Päckchen dann draußen war, war ich wieder SO angespannt.) habe ich eine der schönsten Mails überhaupt bekommen.
Heute bin ich für diese Erfahrung so dankbar.
Dafür, dass Kathi in mich vertraut und an mich geglaubt hat,
ich an den Zweifeln gewachsen bin und am Ende eine Wertschätzung erfahren habe, die ehrlicher nicht hätte sein können.
Die beiden waren so glücklich mit all den Momenten, dass ich selbst fast übergelaufen bin vor Freude.
Am Ende war das ein bisschen wie dieser Aufstieg auf diesen Berg. Ich wurde mit etwas unbezahlbarem belohnt.
Diese Hochzeit war für mich unbezahlbar wertvoll. Wirklich.

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Hier noch zwei Bilder von der Aussicht auf Fréjus und seine Bucht im Dunst und uns als wir die Hälfte wieder abgestiegen waren. Am Ende sind wir vom linken Bildrand bis zu dem Turm gelaufen und weiter  den Berg wieder runter bis in die Senke bevor es wieder hoch geht. Runter ging es dann einen Pfad durch die Bäume. Der Horrorweg kam aber erst nach diesem Foto.
Wären wir doch mal diesen Weg hinter uns weiter gelaufen… Aber am Ende hatte das schon alles seinen Sinn.
Immer wenn Jonas mich und sich nicht irgendwo festhalten musste hat er es sich übrigens nicht nehmen lassen, den Weg zu filmen, damit das auch unbedingt für die Nachwelt festgehalten ist.

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