Poesie

Im Leben geht es ums Geben.

Ich glaube, im Leben geht es ums Geben. Dieser Grundsatz ist, seit ich denken kann, in mir verwurzelt. Im Leben geht

Ich bleibe.

»Ich bleibe. Wenn ich dir eins versprechen kann, dann, dass ich bleibe. Ich bleibe, ganz egal wie viele Leichen sich

Du bist meine sichere Seite.

Du bist meine sichere Seite. Wenn alle meine Dämme brechen legst du dich um mich und hältst mich zusammen bis die

Sekundenleben.

Manchmal steht man zwischen den Stühlen. Manchmal steht man zwischen Stühlen und diese Stühle stehen an den beiden

Wir sollten jeden Tag Konfetti regnen lassen.

Da geh ich hin, da kann man richtig tolle Bilder machen. Nein. Einfach nein. Die Welt ist viel zu schön um alles in

Appell an die Vernunft.

Das Leben ist kostbar. Es ist das schönste, was wir habe. Ganz gleich wie schlecht unser Wetter manchmal ist, wie

Loslassen heißt über Klippen springen.

An allem hält man fest. An Dingen, an Menschen, an Gewohnheiten. Viel zu viele Stunden hängen in festgefahrenen

Worauf es ankommt.

Es ist so. Bedingungslosigkeit ist, mit jemandem seinen Weg zu gehen, der sich in die Fußsohlen brennt, durch die Haut

Schönheit ist Lebensfreude

Ich weiß nicht viel über die Welt. Ich habe noch nicht viel gesehen, noch nicht viel erlebt, ich weiß kaum etwas

Heimwehflimmern

Hab Heimweh nach Ferne. Zuhause schnürt mir die Luft ab. Es gibt Tage, da passt mir hier nichts. Da ist alles zu

endlosschleife

Wir zwei in Endlosschleife. Sch,  zischst du leise, küsst mir die Stirn, lehnst deine gegen meine Wange und

um zu bleiben

Menschen sind wie Meere. Wir ertrinken in ihnen. Wir verlieren uns. Sie sind die stürmische See und das seichte

Alles.

Wenn ich sage, dass ich dich will, dann meine ich alles. Dann meine ich deinen unveränderten Blick, wenn ich dir

Betttage

An Tagen wie heute brauche ich Eskimoküsse. Dann brauche ich dich, wie du neben mir liegst und nichts sagst. Wie du

Punkt sechs

Punkt sechs. Dass du mich festhältst bis meine Knie aufhören zu zittern und mein Herz wieder normal schlägt, dass du

Für immer peter pan

Ich will nicht erwachsen werden. Ich will das nicht. Ich will vor Giraffen stehen und staunen wie groß sie sind, ohne

Phantomschmerzen

Manchmal tragen einen die Füße nicht mehr. Irgendwann bleiben sie einfach stehen und egal, wie sehr man auch versucht

Zuhause ist kein ort

Ich brauche keine teuren Schuhe. Keine schönen Kleider, keine Ringe aus Messing mit dunklen Steinen und keine Mützen

überlebenskämpfer

Das Glas um uns herum stürzt ein, der Boden tut sich auf, die Flammen schlagen um sich und die leblose Hülle

Windschattenläufer

Zu viele Menschen hören auf, an jemanden zu glauben, sobald er scheitert. Dann entfernen sie sich mit gesenktem Kopf

blindfleck

Wir vergessen. Das war schon immer so und das wird immer so bleiben. Wir vergessen den Müll rauszubringen, die Zähne

Pokerliebe.

Ich flüchte. Ich tauche ab und für manche nicht wieder auf. Ich gehe aus dem Raum, schließe die Türe hinter mir und

verschwindmeinnicht

Wir verschwinden. Jeder verschwindet mal. Tauchen unter, verstecken oder verlaufen uns. Irgendwann ist jeder

Spiegelbilblind

Es gibt Tage, an denen sieht man die Hand vor Augen nicht. Der Nebel hängt so dicht über den Straßen und alles wird

nebelschwadenschatten

Verstecken. Untergehen ohne wirklich weg zu sein. Darin gibt es Meister. Sie verschwinden zwischen den Zeilen, tauchen

Eintagsfalter

Morgen. Morgen, das ist immer einfach. Morgen mache ich die Wäsche, morgen fange ich an zu lernen, morgen räume ich

Innenfutterherz

Jeder hat ein Geheimnis. In der Nachttischschublade, unter dem Kopfkissen, in einer Kiste unter dem Bett oder auf dem

oder verloren

Manchmal habe ich das Gefühl ich irre kopflos durch die Gegend und weiß nicht mehr wo ich eigentlich bin. Ich

Sterbendleben.

Manchmal steht man einfach neben sich und schaut zu wie man sich verliert. Man steht einfach daneben und ist machtlos.

Geliebtbär.

Mit dir will ich nachts um drei im Bett frühstücken, weil man immer Kaba trinken und Croissants mit Himbeermarmelade

Herzflimmern.

Manchmal habe ich Angst. Dass die Zeiger einfach still stehen bleiben, mein Herz aussetzt und du im nächsten Moment

Schattenflüsterer.

Ich, ganz klein. Und vor mir ein Berg. Mein Blick fährt über jeden Stein, bis zum Gipfel. Nichts entgeht mir. Ich

Scheuklappenseelen.

Wir leben in einer Welt, in der man alles wahrnimmt. Die neue Frisur, der kleine, lächerliche Pickel am Kinn oder das

Blindgänger.

Man beobachtet. Jeder beobachtet. Im Bus, im Zug, an der Supermarktkasse, im Café, im Vorbeigehen, beim Warten, man

Sturmflutgewitter.

Ich glaube, wir brauchen alle jemanden, der uns meer sein lässt. Wir brauchen jemanden, der seine Finger um unsere legt

Heimathafen.

Du gibst mir das Gefühl anzukommen. Ich bin das Boot, das heimatlos durch die Meere treibt, an keinem Hafen seine