Wie man Dienstleistern eine Anfrage schickt

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Wir sind Menschen. Wirklich. Wir sind keine Listen.
Jede Hochzeit hat sein Budget. Und jede Anfrage läuft darauf hinaus, dass es ein Angebot gibt. Aber es gibt Anfragen und Anfragen.

Ich habe innerhalb von 2 Tagen drei Anfragen für Hochzeiten bekommen, die ohne zu Zögern drei Absagen bekommen haben. Die Mail von heute war diese:
—–
Könntest du mir eine detailierte Preisliste für Fotoreportagen schicken? Auch würde ich gerne wissen wie du Anfahrt etc. verrechnest.

Liebe Grüße, X

Das war meine Antwort.

Hallo liebe X,
es freut mich sehr, dass ihr euch gefunden habt und ja zu einander und einem gemeinsamen Leben sagt.
Mein Name ist Miri. Ich bin ein Mensch, der sein Bestes gibt, die Momente voller Liebe und Freude für jemanden für immer festzuhalten.
Ich bin keine Preisliste. Und ich komme keinen Aufforderungen nach.
Ich bin jemand mit Herz und Leidenschaft so wie viele andere Kollegen und wir verdienen ein bisschen mehr als solch eine Mail.
Wirklich. Wir verdienen mehr.
Gib dem Dienstleister das Gefühl, dass es um seine Arbeit geht. Sonst kannst auch du nichts Besonderes erwarten. Denn dann seid ihr einfach nur ein Auftrag. Mehr nicht.
Ich wünsche euch alles Gute bei der weiteren Suche.
Alles Liebe,
Miri
—–
Wir sind keine Angebote und unsere Arbeit ist nichts, was man mit 25 anderen vergleichen muss. Wir sind Dienstleister, ganz egal in welchem Bereich, die das, was sie machen, mit Liebe und voller Leidenschaft tun und wir verdienen ein bisschen mehr als das. Denn was wir machen, machen wir mit allem, was wir geben können.
Ich weiß, es gibt für jeden ein Budget. Das wissen wir alle. Aber das hindert niemandem daran herauszufinden wem man schreibt. Und ihm mit etwas Respekt zu begegnen.
Es gibt Mails und es gibt Mails. Ob etwas zusammen passt entscheidet sich in drei Zeilen. Die erste Mail reicht um zu wissen, ob es um unsere Arbeit geht oder ausschließlich um den besten Preis. Drei Zeilen. Drei einfache Zeilen.

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