Worauf es ankommt.

rügen_215

Es ist so. Bedingungslosigkeit ist, mit jemandem seinen Weg zu gehen, der sich in die Fußsohlen brennt, durch die Haut hinein in das eigene Ich. Der einen manchmal von innen heraus aushöhlt und den Atem austrocknet ehe wir den nötigen Sauerstoff für uns selbst filtern konnten, um das irgendwie zu überleben. Nicht von der Seite zu weichen, auch wenn das überhaupt nicht unser Weg ist und es viel einfacher wäre, einen kleinen Umweg zu laufen und am Ende zu warten. Nicht zu rennen, nicht zu schieben, nicht zu ziehen nur um schneller voranzukommen und weniger Brandmale zu riskieren, sondern immer im Gleichschritt zu laufen ohne die Hand loszulassen, egal wie sehr es die eigene Haut verletzt. Selbstverständlich stehenzubleiben, wenn neben uns die Kräfte schwinden, der Wille, der Mut. Die Größe zu haben, nicht loszulassen, auch wenn jemand sich noch einmal umdreht, um zurück zu sehen. Die eigenen Zweifel zu zerschlagen, ob das alles richtig ist und auf das Gefühl zu vertrauen, dass alles gut wird. Zu ertragen, jeden Rückschlag, jedes Stehenbleiben, jedes Umdrehen und seine Meinung, nicht den Umweg zu nehmen, nicht voraus zu laufen um schneller voranzukommen, sondern zu bleiben, nie zu ändern und nie zu bereuen.
Das ist es.

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