Heimathafen.

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Du gibst mir das Gefühl anzukommen. Ich bin das Boot, das heimatlos durch die Meere treibt, an keinem Hafen seine Anker auswirft und dann stehst du einfach an irgendeinem Ufer und ich strande vor Deinen Füßen. Ich hänge in Ästen fest, verlaufe mich abseits der Pfade im Dickicht, stolpere über gefällte Bäume und erfriere im Schatten der Wälder, da bist du die Lichtung. Ich bin der verlorene Brief und du der vergilbte Absender auf der Rückseite. Ich verliere mich andauernd, nehm die nächste Ausfahrt ins nirgendwo, torkle schlaftrunken durch fremde Welten und dann klingle ich irgendwann bei dir und du öffnest die Tür. Bei dir bin ich, wenn meine Stimme bricht.

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