Spiegelbilblind

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Es gibt Tage, an denen sieht man die Hand vor Augen nicht. Der Nebel hängt so dicht über den Straßen und alles wird ganz trüb. Die Konturen verlieren ihre Stärke, verlaufen im Nichts, alles verschwindet und man kann dabei zusehen. Man kann dabei zusehen, wie ein Schleier aus Dunst die Farben trübt, die Schatten verschlingt und klare Linien verschwimmen lässt. Man kann einfach dabei zusehen. Wie die Welt verschwindet, wie man selbst verschwindet. Es gibt Tage, an denen sieht man sich nicht.

2011

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