Taschenuhrklicken.

Tag 302Manchmal hört die Zeit einfach auf sich zu bewegen. Nicht, weil sie es kann, sondern, weil man das will. Manchmal bleibt sie einfach stehen. Damit wir der Realität entkommen können. Damit wir fliehen können. Ausbrechen. Aber dann ist man gefangen. Steckt in einem zeitlosen Käfig und die Wahrheit, vor der man geflohen ist, die Wahrheit kommt nicht
rein, denkt man. Es ist nur, kein Käfig ist wirklich dicht. Kein Käfig ist wirklich sicher. Und jetzt stell dir mal vor, die Wahrheit kommt rein und du findest Deinen Schlüssel nicht mehr wieder. Sie kommt auf dich zu und deine Zeit steht immernoch still. Sie erdrückt dich und du weißt nicht wohin, weil dein Himmel sich nicht mehr dreht.

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